Newsletter Dezember 2006
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Jahr neigt sich dem Ende - Weihnachten steht vor der Tür.
Zeit zurück zu blicken und fürs neue Jahr vorzudenken.
Zeit, Dinge nochmal in Erinnerung zu rufen. Zeit im Kreise von Freunden und der Familie.
Und für alles haben wir auch etwas in unseren Newsletter gepackt.
Der letzte Aufruf für den Fotowettbewerb des Naturparks.
"Adler, Otter, Orchideen" als Geschenktipp untern Weihnachtsbaum.
Und als Ausblick nicht nur fürs nächste Jahr unser aktuelles Renaturierungs-Projekt: Alte Nuthe - Neues Leben, für dass wir aktive Paten und Spender suchen.
Natürlich gibt es auch wieder Aktuelles aus dem Verein und dem Leben draußen in der Natur.
Für den Landschafts-Förderverein möchte ich Ihnen allen von ganzem Herzen Dankeschön sagen, für ihr Engagement und Ihre Unterstützung. Schön, dass es Menschen gibt, die unsere Arbeit befürworten und mit denen wir gemeinsam im letzten Jahr einiges voranbringen konnten.
Wir wünschen allen Lesern eine schöne Adventszeit, ein schönes, gesegnetes Weihnachtsfest und einen
guten Rutsch und für 2007 ein Jahr voller wundervoller Augenblicke, viel Glück, Gesundheit und Erfolg.
Und natürlich ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die den Newsletter mit eigenen Beiträgen bereichert habe, bei dieser Ausgabe und auch bei den vorangegangenen.
Viel Freude an den Weihnachtsfeiertagen im Kreis der Familie und bei Ihren Ausflügen in unsere Region wünscht Ihnen
Ihre Sonja Luft
PS: Und für die, die sich jetzt über den neuen Namen wundern, auch die private Neuigkeit: Die ehemalige Frau Maushardt hat vor 4 Wochen geheiratet und heisst jetzt Luft. Und ist sehr glücklich : )
In unserem Dezember - Newsletter lesen Sie:
Gefiederte Wintergäste in der Nuthe-Nieplitz-Niederung
Von >Dr. Rainer Zelinski
Der aufmerksame Besucher, der in dieser Jahreszeit durch die
Nuthe-Nieplitz-Niederung wandert, kann neben den auffälligen nordischen
Gänsen noch zahlreiche andere Wintergäste entdecken. So sind des Öfteren
Gruppen von drei oder mehr vorbei fliegenden Schwänen zu beobachten, bei
denen aber das laute, etwas wummernde Flügelgeräusch des Höckerschwans nicht
zu hören ist. Es lohnt sich, das Fernglas anzusetzen, denn dann handelt es
sich sicher um den nordischen Verwandten des Höckerschwans, den Singschwan.
Auffälligstes Merkmal ist der satt gelb gefärbte Schnabel mit schwarzer
Schnabelspitze. An der Schnabelbasis des Singschwans fehlt der
charakteristische Stirnhöcker, der unserem hiesigen Schwan den Namen gegeben
hat. Der Singschwan - sein Name deutet es schon an - ist im Gegensatz zum
Höckerschwan sehr stimmfreudig. Typisch sind Lautfolgen von drei oder vier
Elementen, die etwa wie "hup hup hup" klingen.
In der Umgebung des Bohlenstegs am Blankensee ist ein weiterer Wintergast
anzutreffen, der - von weitem betrachtet - zunächst an einen Haubentaucher
erinnert, welcher in diesem Gebiet ja auch zahlreich brütet. Es ist jedoch
der Gänsesäger, der sich vor allem durch seinen schmalen und an der Spitze
scharf nach unten gebogenen Schnabel von anderen Arten unterscheidet. Im
Vergleich zum Haubentaucher ist der Gänsesäger recht scheu und zieht sich
rasch zurück, wenn er merkt, dass er beobachtet wird. Wer jedoch einmal die
Gelegenheit hat, diesen hübschen Tauchvogel mit geöffnetem Schnabel von
Nahem zu sehen, erkennt sofort den Ursprung der Namensgebung. Die
Innenseiten des Schnabels weisen eine sägezahnförmige Struktur auf, die sich
vorteilhaft bei der Jagd nach seiner Hauptbeute, kleinen Fischen, auswirkt.
Bei ruhigem Wetter bilden die Gänsesäger kleine Trupps auf dem Blankensee
und halten sich in einiger Entfernung vom Bohlensteg auf. Bei stärkerem
Wellengang suchen sie oft Schutz in den Stichkanälen auf dem Gelände des
Fischereibetriebes. Von der angrenzenden Fußgängerbrücke aus bestehen dann
gute Chancen, die Gänsesäger aus der Nähe zu erleben.
Der Silberreiher ist kein ausgesprochener Wintergast, da er ganzjährig in
unserem Gebiet vorkommt. Zum Herbstende tritt er jedoch häufig in stark
erhöhter Individuenzahl auf. So war z.B. Ende November vom Bohlensteg am
Blankensee aus in nördlicher Richtung eine Gruppe von 23 Silberreihern zu
sehen, die sich im Schilfgürtel aufhielten. Das leuchtend weiße Gefieder
unterscheidet sie gut von unseren heimischen Graureihern, die im Schilf
wesentlich besser getarnt sind. Es lohnt sich durchaus, hier einige Zeit zu
verweilen. Oft ist zu beobachten, wie ein anfliegender Graureiher seinen
weiß gefiederten Artgenossen vertreibt, so als wolle er sein "Heimatrecht"
durchsetzen.
Der Geschenktipp zu Weihnachten:
"Adler, Otter, Orchideen"
- Reiseführer durch Brandenburgs Natur ist da
Pressestelle Landesumweltamt, Frauke Zelt
Potsdam/Berlin -
Er passt nicht in jeden Stiefel, aber dafür in jeden kleinen Wanderrucksack und auf jeden weihnachtlichen
Gabentisch: der neue Reiseführer zu den Naturlandschaften in Brandenburg. So informativ wie nötig und so
knapp wie möglich weist das 300 Seiten starke, reich bebilderte und mit Karten ausgestatte Buch den Weg
in die 15 Großschutzgebiete.
"Der Reiseführer ist der krönende Abschluss eines ereignisreichen und aufregenden Jahrs der Naturparke
2006", sagte Hartmut Kretschmer, Chef der Nationalen Naturlandschaften im Brandenburger Landesumweltamt, bei
der Buchvorstellung am 06.12. in der Brandenburgischen Landesvertretung in Berlin. ,Dieser Band lässt die
Naturlandschaften mit allen Sinnen erleben. Und zeigt damit ganz nebenbei, wie sinnvoll die
Großschutzgebiete für die regionale Entwicklung und die Zukunft der ländlichen Regionen sind."
Der vom Landesumweltamt Brandenburg im L&H Verlag herausgegebene erste umfassende Reiseführer zu den
15 Naturlandschaften in Brandenburg besticht durch begeisternde Fotos, praktisches Kartenmaterial und
packende Texte. Autorisiert durch die elf Naturparks, drei Biosphärenreservate und den Nationalpark
Unteres Odertal verfügt er über einen Serviceblock mit Info-Nummern, Anfahrtstipps, weiterer Literatur und
Karten - immer ganz individuell auf das jeweilige Gebiet ausgerichtet.
Das Buch war in der Tat überfällig: Das nordöstliche Bundesland zählt mit 352 Arten die meisten
Vogelarten in Deutschland. Hunderttausende Vögel rasten hier und ziehen durch. ,Zwischen 5,5 und 8 Millionen
Vögel ziehen in Brandenburg alljährlich ihre Jungen auf. Mehr als 50.000 Kraniche an einem Ort, das gibt
es nur in Brandenburg", schwärmte Kretschmer. Brandenburg ist auch eines der gewässerreichsten Bundesländer:
Mehr als 3.000 Seen gibt es hier, dazu über 30.000 Kilometer Fließgewässer, unzählige Sölle und Moore.
Die Publikation beschließt eine Reihe von Ereignissen und Projekten, die sich durch das Jubiläumsjahr
der Naturparke durch ganz Deutschland zog. Brandenburg eröffnete das Besucherzentrum in seinem südlichsten
Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, empfing den Bundespräsidenten und Schirmherr des Jubiläumsjahres
Horst Köhler im Naturpark Uckermärkische Seen und war Mitveranstalter des größten europäischen Umweltfestes
rund um das Brandenburger Tor in Berlin. 2006 starteten das EU-Life-Projekt zum Schutz der Binnensalzstellen
und das bislang größte europäische Flussrenaturierungsprojekt an der Unteren Havel.
Vor 50 Jahren wurde die Idee zur Gründung von Naturparks geboren, heute gibt es bundesweit 93. An der
Erfolgsgeschichte der Naturparke in Deutschland hat Brandenburg mit elf Gebieten auf 24 Prozent der
Landesfläche einen erheblichen Anteil. Nach der Ausweisung des ersten Brandenburger Naturparks in der
Märkischen Schweiz im Jahr 1990 bewies sich schnell die Modellfunktion solcher Gebiete für nachhaltiges
Wirtschaften. Hier funktionieren die Netzwerke mit regionalen Vereinen, Verbänden, Initiativen sowie
touristischen Anbietern. Gleichzeitig wird in diesen Gebieten nationales sowie europaweit bedeutsames
Naturerbe bewahrt.
Brandenburg setze in den nächsten Jahren verstärkt auf die Entwicklung des Naturtourismus, kündigte
Ministerpräsident Matthias Platzeck kürzlich auf dem Parlamentarischen Abend der Nationalen
Naturlandschaften in Berlin an. Die Naturparke seien auch eine Trumpfkarte bei der Werbung um Zuzügler nach
Brandenburg.
In den Brandenburger Großschutzgebieten werden inzwischen durchschnittlich rund 18 Prozent der
Anbaufläche ökologisch bewirtschaftet. Mit naturverträglichem Tourismus hat das Land eine Vielzahl neuer
Arbeitsplätze im Gastgewerbe als auch im Einzelhandel geschaffen.
"Adler, Otter, Orchideen - Naturlandschaften in Brandenburg", ISBN 978-3-938608-03-6, kostet
16,80 Euro. Das 300 Seiten umfassende Buch gibt es überall im Buchhandel und in den Großschutzgebieten.
Die Erdgas Mark Brandenburg EMB, die seit mehreren Jahren die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg und
in diesem Jahr auch die Herausgabe des GSG-Reiseführers unterstützt, übergab anlässlich der Buchvorstellung
einen Scheck über 10.000 Euro an den Naturpark Uckermärkische Seen. Finanziert wird damit der Bau einer zu
einem Aussichtsturm führenden Brücke über den Ragöser Bach, den der Biber angestaut hat.
Projekt des Monats:
Alte Nuthe - Neues Leben
Von >Sonja Luft
Seit vielen Jahren arbeitet der Landschafts-Förderverein an der Pflege und dem Erhalt der Binnensalzstellen im eigenen Projektgebiet. Im Rahmen des Programms EU Life-Natur besteht zu diesem Zweck seit dem Jahr 2004 eine Zusammenarbeit mit dem Landesumweltamt Brandenburg.
Binnensalzstellen finden sich bei uns am Grössinsee, am Blankensee unweit von Körzin und am besten ausgeprägt am Gröbener See. Dort liegt auch der Schwerpunkt dieses Projekts.
Neben der Kooperation mit den Landwirten und Flächennutzern vor Ort, um Schutz und Pflege durch verantwortliche Nutzung zu erreichen, wird nun auch die Renaturierung von Teilabschnitten der Alten Nuthe umgesetzt. Durch diese soll der Wasserrückhalt im Gebiet verbessert werden. Das ist notwendig, da im Binnenland flächenhafte natürliche Salzstellen nur dort vorkommen, wo salzhaltiges Grundwasser an die Oberfläche tritt.
Die Renaturierung der Alten Nuthe ist vom Landschafts-Förderverein schon lange geplant, denn davon profitiert das gesamte angrenzende Feuchtgebiet.
Neue Lebensräume entstehen für Vögel, Insekten und Säugetiere, wie z.B. den Zwergtaucher, den Feuerfalter und den Fischotter.
Als eine von ca. 80 Projektflächen in ganz Brandenburg sind nicht alle geplanten Renaturierungsmaßnahmen an der Alten Nuthe über die Förderung durch das EU-LIFE Projekt Binnensalzstellen Brandenburgs finanzierbar. Damit durch Synergien dennoch ein Optimum für Tiere und Pflanzen erreicht wird, haben wir uns entschlossen Spender und Paten zu finden, die das Vorhaben mit unterstützen. So hoffen wir doch viele der Maßnahmen bis Ende 2008 umzusetzen und schnell Effekte in der Natur zu erzielen.
Machen Sie mit und unterstützen Sie die Renaturierung der Alten Nuthe !
Unser Ziel ist es, neben der Projektförderung, für Flächenkauf, Gewässerbau und langfristige Absicherung von Pflegearbeiten zusätzlich 100.000 € bereit zu stellen.
Nähere Informationen zum Renaturierungsprojekt finden Sie >hier.
Auch wenn die Summe natürlich sehr groß ist: Jede Spende hilft uns. Auch durch kleine Beiträge können Teilmaßnahmen umgesetzt werden.
Unser Spendenkonto:
Landschafts-Förderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V.
Kontonummer 352 606 766 9
Mittelbrandenburgische Sparkasse, BLZ 160 500 00
Verwendungszweck: Alte Nuthe
Falls Sie Projektpate für die Renaturierung der "Alten Nuthe" werden möchten, finden Sie hier weitere Informationen.
Herzlichen Dank für Ihr Engagement!
Falls Ihr Interesse für Binnensalzstellen geweckt wurde: Im Juni 2007 findet eine Führung zum Binnensalz-Projekt und der Renaturierung der Alten Nuthe statt. Nähere Informationen hierzu im Veranstaltungskalender 2007, in unserem Newsletter und auf der Homepage.
Allgemeine Informationen zum Thema Binnensalzstellen gibt es in diesem >Informationsblatt des Landesumweltamtes.
Endspurt zum Fotowettbewerb im Naturpark Nuthe-Nieplitz
Von >Astrid Schütte
Noch bis zum Ende des Jahres läuft der Fotowettbewerb "Natürlich Naturpark Nuthe-Nieplitz!". Die Palette der Motive kann vielfältig sein. Sie sollten ausdrucksstark Typisches aus dem Natur- und Lebensraum im "märkischen Zweistromland" zwischen Michendorf und Jüterbog, Ludwigsfelde und Treuenbrietzen widerspiegeln.
Jeder Teilnehmer kann bis zum 31. Dezember 2006 bis zu drei Fotos im Format 200x300 mm einreichen, die im Frühjahr 2007 von einer Jury bewertet werden. Den Siegern winken attraktive Preise und alle Bilder haben die Chance, in einer Wanderausstellung sowie in Naturpark-Publikationen veröffentlicht zu werden. Detaillierte Informationen zu den Formvorgaben des Wettbewerbs werden auf Anfrage unter (033 732)
50 610 von der Naturparkverwaltung zugesandt.
Trotz Frostbeulen behagliche Adventsstimmung
Von >Sonja Luft
Mollig warm will es einem eigentlich nur vor den Öffnungen der Heizlüfter werden. Auch die wundervolle Adventsstimmung in der Festhalle in Stücken macht einem zwar "warm ums Herz", jedoch nicht an den Füßen. 50 Fördermitglieder sind zur Versammlung am 03.12. erschienen und die meisten haben trotz der Kälte bis zum Ende durchgehalten.
Das Programm ist auch sehr abwechslungsreich. Den Einstieg gestaltete die Vereinsvorsitzende Frau Dr. Prochnow mit der Begrüßung und einer kurzen Ansprache. Der stellvertretende Vorstand Herr Koch erläuterte anschließend anhand einer beeindruckenden Präsentation welche Maßnahmen und Projekte der Landschafts-Förderverein im Laufe seiner Geschichte angefangen, umgesetzt und vollendet hat.
Gerade der Rückblick auf das laufende Jahr war für viele der Fördermitglieder interessant, denn fast alle hatten Ihre "eigenes Stückchen" Moor gekauft, indem Sie sich bei der Spendenaktion für das "Lange Fenn" beteiligten. Eine Diskussion, die zum Grundstückskauf in Gang kommt, endet damit, dass unser neues Mitglied Herr von Thümen 1 % der Gesamtmoorfläche spendet. Gleich im Anschluss an die Versammlung freut sich die Vereinsvorsitzende über eine Zuwendung von 50 € für 150 m².
Noch sind wir nicht ganz am gesetzten Ziel. Der Betrag der Kaufsumme ist noch nicht ganz gedeckt. Doch eigentlich glaubt jeder daran, dass wir das gemeinsame Ziel noch erreichen werden. Den aktuellen Spendenstand gibt es >hier.
Bei der Vorstellung der zukünftigen Projekte wird klar, dass die Vereinsziele auch in Zukunft anspruchsvoll bleiben. Warum auch nicht? Denn der Landschafts-Förderverein blickt schließlich auf 15 Jahre kontinuierliche und profilierte Arbeit im regionalen Natur- und Landschaftsschutz zurück. Viele Erfahrungen wurden von den ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeitern gesammelt. Die werden wieder gebraucht für die kommenden Jahre. Denn der Landschafts-Förderverein plant für die Zukunft:
- den Aufbau des Wild- und Naturerlebniszentrum Glauer Tal bei Bankensee
- den Flächenerwerb des Kesselmoor "Langes Fenn" bei Tremsdorf zur langfristigen Pflege
- die Renaturierung der "Alten Nuthe" bei Gröben
- die abschnittsweise Renaturierung des Pfefferfließ von Frankenförde bis zum Blankensee
- den Bau des Beobachtungsturms in Körzin
- ein Projekt zur Steinkauzwiederansiedlung im nordlichen Teil des Naturparks von Beelitz bis Glau und von Saarmund bis Rieben sowie
- die Konsolidierung der Viola-Pfeifer-Stiftung.
Sie auch? Den Antrag gibt es >hier oder wünschen Sie erst einmal noch weitere Informationen über unseren Verein?>Email.
Wir freuen uns auf Ihre Mitgliedschaft! - Herzlichen Dank!
Leider hat sich das Videoband des Kranichfilms von Frau Brucker aus der Arbeitsgruppe Ornithologie im Videorekorder verheddert. Statt packender Bilder gibt es einen spannenden Vortrag von Frau Brucker über das Kranichleben hier bei uns und die Bestandsentwicklung dieser schönen Vögel. Und sie hat versprochen, dass sie dem Landschafts-Förderverein den Film zur Verfügung stellen wird. Sobald dieser vorliegt, kann man sich das Band beim Landschafts-Förderverein ausleihen - wir werden wieder informieren!
Zum Vormerken: Der Termin für die nächste Fördermitgliederversammlung ist voraussichtlich am Samstag, den 27.10.2007 um 11:00 Uhr. Und so kalt, wie in diesem Jahr wird es auch nicht mehr werden, denn wir planen die Versammlung im neuen Wild- und Erlebniszentrum Glauer Tal.
Ein anschließender Spaziergang durch das Wildgehege ist nicht nur um diese Jahreszeit sehr zu empfehlen!
Naturpark Nuthe-Nieplitz
präsentiert sich in neuem Gewand
Von >Astrid Schütte
Für den Naturpark Nuthe-Nieplitz liegt eine aktualisierte Neuauflage des Basis-Faltblatts vor, die kaum wieder zu erkennen ist. Das neue Outfit, in dem sich der Naturpark hier präsentiert, gehört zu einer Kollektion, die für alle deutschen Naturparke entworfen wurde. Unter der jüngst entwickelten Dachmarke "Nationale Naturlandschaften" sollen die Gebiete als ein bundesweites System erkennbar sein und so mit geballter Kraft als heraus ragende Naturerlebnis-Ziele Aufsehen erregen.
Zu dieser Marketing-Strategie gehört auch ein einheitliches Logo der "Nationalen Naturlandschaften" mit einem dreifarbigen Punkt. Die einzelnen Gebiete verwenden dieses Logo mit ihrem Namen und einer individuellen Farb-Punkt-Kombination. Der Kranich als bewährtes Logo-Tier zwischen Nuthe und Nieplitz bleibt als Regional-Logo weiter erhalten.
Eine erste Kampagne unter dieser Dachmarke war 2006 die bundesweit koordinierte Ausrufung und Ausgestaltung des "Jahres der Naturparke" unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler. Im Naturpark Nuthe-Nieplitz hatte dazu im Juni eine Erlebniswoche "Natürlich Naturpark Nuthe-Nieplitz" viele Besucher zu verschiedensten Veranstaltungen gelockt.
Das Faltblatt, das an öffentlichen Stellen im Naturpark ausliegen wird, kann auch in der Naturparkverwaltung bestellt werden unter (033732) 50610.
Täglich