NUTHE-NIEPLITZ-neu
Februar 2007

Sehr geehrte Damen und Herren,


als kleiner Frühlingsvorbote ein bunter Strauß Neuigkeiten aus unserer Region.
Lesen Sie von Menschen, die Abschied nehmen und denen wir Danke sagen.
Und von Menschen, die ihr Wissen gerne weiter tragen, um andernorts Neues entstehen zu lassen.
Und von Menschen, die sich zusammentun, um unsere Region hier vor Ort noch attraktiver zu gestalten.
Und von Menschen, die Mitstreiter suchen für Ihre Ideen. Viel Neues entsteht gerade.
Lassen Sie sich anstecken von diesem Tatendrang und besuchen Sie eine unserer Veranstaltungen oder unser Wildgehege Glauer Tal.

Viel Spaß dabei wünscht Ihnen

Ihre Sonja Luft

PS: Ein ganz herzlichen Dank an alle, die mich bei dieser Ausgabe unterstützt haben und vor allem an Herr Dr. Kalbe, der mich um die "Besonderheiten" der Vogelwelt wissen lies. Wer eigene Beobachtungen gemacht hat, kann diese gerne in die >Datenbank der Ornithologischen Arbeitsgruppe eintragen. Vielen Dank!

In unserer Februar - Ausgabe lesen Sie:

  • Dankeschön und alles Gute!
  • Entwicklungskonzept über Kreisgrenzen hinweg
  • Aufruf für einen reitfreundlichen Fläming
  • Kontrolliertes Flämmen am Saarmunder Berg
  • KNOW-HOW Transfer in neue EU - Mitgliedstaaten
  • Im Bann der Geweihten
  • FlaeminGENein

  • Dankeschön und alles Gute!

    Michael Zerning Von >Sonja Luft

    Die Ornithologische Arbeitsgruppe verliert eines seiner aktiven Mitglieder: Michael Zerning startet in ein neues Wirkungsfeld in Mittelamerika.

    Seit rund 10 Jahren ist Michael Zerning in der Ornithologischen Arbeitsgruppe aktiv. Sehr engagiert ist er über den gesamten Zeitraum bei der Brutvogelbestandserfassung. Die Registrierung der Krähen und Elstern lagen federführend in seiner Hand. Zur Bestandsaufnahme von Greifvögeln, Rohrsängern und Rallen lag das von ihm betreute Gebiet des unteren Königsgrabens, des Schiasser Sees und der Nuthe, in verantwortungsvollen Händen. Und auch die dort regelmäßig stattfindenden Wasservogelzählungen wurden optimal durchgeführt. Ein großer Meilenstein seiner ehrenamtlichen Arbeit sind die umfangreichen Vorbereitungen zum Projekt "Steinkauz-Wiederansiedlung" in der Nuthe-Nieplitz-Niederung. Michael Zerning in Steinkauzvoliere
    Die Arbeitsgruppe Ornithologie bedankt sich sehr für die überaus engagierte Mitarbeit, so Dr. Kalbe, Leiter der Arbeitsgruppe: Sie verliert einen tüchtigen und kenntnisreichen Ornithologen. Für die Zukunft und die Projekte in Costa Rica wünscht die Gruppe alles Gute und viel Erfolg!
    Und natürlich viel Freude bei den Beobachtungen und Erfahrungen in der bunten und andersartigen Vogelwelt Südamerikas.

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    Entwicklungskonzept über Kreisgrenzen hinweg

    Naturparkkarte Von >Sonja Luft

    Stücken - Landschafts-Förderverein, Naturparkverwaltung und die Stiftung Naturlandschaften entwickeln ein eigenes Naturparkkonzept für die neue Förderperiode der Ländlichen Entwicklung.

    Die Mühen der letzten Monate haben sich gelohnt. Seit Anfang Februar gibt es das neue Entwicklungskonzept für die Naturparkregion Nuthe-Nieplitz. Ein Komplettpaket mit Stärken und Schwächen, Besonderheiten und Handlungsfeldern und vor allem auch neuen innovativen Projekten für die Zukunft der Region. Vernetzung und kreative Ideen sind die Zauberformel. Als tragende Säulen stehen "Natur- und Landerleben" und die "Entwicklung der touristischen Infrastruktur". Durch eine mögliche Umsetzung der Projekte im Rahmen des LEADER - Förderprogramms sollen die Tourismuszahlen im Naturpark erhöht und so die Betriebe, Höfe und die Beschäftigung in der Region vor Ort gesichert werden.

    Natürlich Naturpark Nuthe Nieplitz Die Teilung des Naturparks Nuthe-Nieplitz in die beiden Landkreise Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming erschwerte bisher die Umsetzung kreisübergreifender Projektvorhaben. Auch die beiden lokalen Aktionsgruppen der LEADER-Regionen "Fläming- Havelland" und "Rund um die Fläming Skate" ziehen eine Grenze durch die Naturparkregion. Damit der Naturpark und sein Potential als nationale Naturlandschaft nicht Opfer dieser Strukturen wird, war ein eigenes Entwicklungskonzept für die Naturparkregion notwendig. Unter der Regie des Landschafts-Förderverein, der Naturparkverwaltung und der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg ist dies nun fertig gestellt. Über die Kreis- und LEADER-Regionen-Grenzen hinweg werden unterschiedliche Anbieter innerhalb des Naturparks projektbezogen vernetzt.

    Interessierte finden das Konzept ab dem 23. Februar als Download auf der Homepage des Landschafts-Fördervereins unter www.foerderverein-nuthe-nieplitz.de.
    Wer bei der Ausfertigung wesentliche Punkte vermisst oder schon einen fertigen Projektentwurf in seiner Schublade liegen hat, der nur auf Umsetzung wartet, ist zur Mitwirkung aufgerufen.

    Engagierte für eine reitfreundliche Naturparkregion treffen sich am 28. Februar um 19 Uhr im Erlebnishof Werder bei Jüterbog. Dort laden beide LEADER - Aktionsgruppen kreisübergreifend zum Thema "Reitfreundlicher Fläming" ein. (Siehe nachfolgenden Beitrag: "Aufruf für einen reitfreundlichen Fläming").
    Ein erster Schritt für das Naturpark-Konzept, dass zum 25. Februar offiziell bei beiden LEADER - Aktionsgruppen eingereicht wird.

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    Aufruf für einen reitfreundlichen Fläming

    Reiten Von >Astrid Schütte

    Die Lokalen Aktionsgruppen der LEADER-Regionen "Fläming- Havelland" und "Rund um die Fläming Skate" laden ein: Aufruf zur Beteiligung lokaler Akteure an einem überregionalen Projekt "Reiten im Fläming"

    Ein Förderprojekt im großen Stil planen die Lokalen Aktionsgruppen (LAG) der zukünftigen LEADER-Regionen "Fläming-Havelland" und "Rund um die Fläming Skate". Mit Hilfe von EU-Mitteln wollen sie das Reiten im Fläming regionsübergreifend zu einem attraktiven und integrativen touristischen Angebot entwickeln und damit Arbeitsplätze auf dem Lande sichern und schaffen. Die Naturparke "Hoher Fläming" und "Nuthe-Nieplitz" sowie das Dahmer Land sind auf diesem Gebiet schon sehr aktiv. Nun sollen die einzelnen Ansätze qualifiziert, in einen größeren Zusammenhang gebracht und marktfähig geschneidert werden.

    Reiter Damit die Projektplanungen Hand und Fuß haben, vor Ort den Bedarf treffen und die notwendige Unterstützung der Akteure erfahren, sollen vor allem die Pferdehöfe intensiv einbezogen werden. Aber auch weitere Aktive in der Materie wie etwa Reiter, Hufschmiede oder Tierärzte sind in der Vorbereitung sehr willkommen.

    Beide LEADER-Aktionsgruppen laden alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung am 28. Februar um 19 Uhr in den Erlebnishof Werder bei Jüterbog ein.

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    Kontrolliertes Flämmen am Saarmunder Berg

    Von >Astrid Schütte

    FLÄMMEN Dobbrikow - Ein Brand ist in der Regel nichts, was offiziell angekündigt wird. Meist kommt er heimlich und überraschend. Nicht so am 17. Februar auf dem Saarmunder Berg. Ist es windstill und frostig, wird hier die Feuerwehr zum Brandstifter. Dann rücken ca. 18 Feuerwehrmänner und -frauen aus Saarmund und Rehbrücke an, um etwa ein Hektar Heide großflächig in Flammen aufgehen zu lassen.

    Für die wertvollen Bestände ist das Flämmen eine bewährte Methode zur Verjüngung der Pflanzen. Auch am Saarmunder Berg wurde sie im vergangenen Jahr schon einmal erfolgreich praktiziert. Zusätzlich zur Schafbeweidung, die Schäfer Martin Bildt aus Langerwisch seit 5 Jahren dort betreibt, hatten sich der Naturschutzbeauftragte der Gemeinde Nuthetal, Förster, Jagdpächter, Flugplatzbetreiber und die Naturwacht Nuthe-Nieplitz für diese "Zusatzkur" gemeinsam stark gemacht und von den Gemeinden und Feuerwehren Unterstützung erfahren.
    Der Titel des Buches "Brandenburgs Tafelsilber" signalisiert dabei deutlich, welchen Stellenwert das Natura 2000-Schutzgebietsnetz in diesem Bundesland hat: Brandenburg betrachtet sein Tafelsilber als Kostbarkeit, einen Schatz, der an kommende Generationen zu vererben und darum unveräußerlich ist.

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    KNOW-HOW Transfer in neue EU - Mitgliedstaaten

    >DBU

    Karl Decruppe, Vorstandsmitglied des Landschafts-Fördervereins, bringt sein vielfältiges Wissen bei einem Entwicklungsprojekt in Rumänien ein.
    Die Deutsche Bundesstiftung berichtet in DBUaktuell, Nr.1 - Januar 2007:

    Regionale Entwicklungsansätze für einmalige Kulturlandschaft in Siebenbürgen

    RumänienIn Siebenbürgen im südöstlichen Karpatenbogen von Rumänien ist bis heute eine historische Kulturlandschaft erhalten geblieben, in der sich einmalige Naturgegebenheiten mit kulturhistorischen Schätzen, insbesondere Kirchenburgen, abwechseln. Diese Kulturlandschaft ist durch den agrarstrukturellen Wandel bedroht, der im Zusammenhang mit dem EU-Beitritt Rumäniens steht.
    Um den hohen Naturschutzwert dieses Gebietes auch in der Zukunft sichern zu können, gilt es jetzt, die Weichen für eine nachhaltige Regionalentwicklung zu stellen. Ansätze für eine nachhaltige landwirtschaftliche Produktion müssen unterstützt und eine Vermarktung ländlicher Produkte und Dienstleistungen aufgebaut werden. Dies schließt sowohl Land- und Forstwirtschaft als auch die Entwicklung eines umweltverträglichen Tourismus ein. Das Büro für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur Schumacher + Herrmann GbR (Berlin) hat in Kooperation mit BTE Tourismusmanagement, Regionalentwicklung (Berlin), dem Landschafts-Förderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung e. V. und Kulturland SRL im Rahmen eines Projekts zur Regionalentwicklung recherchiert, welche Projektaktivitäten bereits im Gebiet vorhanden sind, ob Vernetzungen stattfinden und wo sich welche Akteure für weitere Kooperationen eignen. Insgesamt wurden 23 bereits laufende Aktivitäten aus folgenden Aktionsfeldern identifiziert und bewertet:

  • Land- und Forstwirtschaft,
  • Tourismus,
  • Dorfentwicklung/ländliche
  • bzw. regionale Entwicklung,
  • Architektur,
  • Handwerk und Gewerbe.


  • Das Harbachtal als Modellregion

    Ausgehend von den Ergebnissen eines Vorläuferprojekts (siehe Beitrag: "Entwicklungsansätze für einmalige Kulturlandschaft") wurde das Harbachtal als eine mögliche Modellregion für eine nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum von Siebenbürgen (Rumänien) identifiziert. Zahlreiche kleine Dörfer sind dort bereits zusammen mit der Stadt Agnita (dt. Agnetheln) zur so genannten Mikroregion Harbachtal zusammengeschlossen. Im Rahmen des Vorhabens wird ein modellhaftes regionales Entwicklungskonzept (REK) erarbeitet. Schwerpunkte sind:

  • Aufbau einer lokalen Aktionsgruppe und Etablierung eines Regionalmanagers,
  • räumliche Definition der Harbachtalregion mit den relevanten Akteuren,
  • Etablierung des Harbachtals als Leader-Modellregion,
  • Einrichtung einer Koordinierungs- und Kommunikationsstelle,
  • Ausarbeitung eines Konzepts zur Ausweisung des Harbachtals als Schutzgebiet (Naturpark oder Biosphärenreservat).

  • Wasserbüffel im HarbachtalWichtiger Stützpfeiler der Maßnahme ist die Unterstützung ökologisch arbeitender Landwirte und ihre Verzahnung mit konventionell wirtschaftenden Bauern, darüber hinaus die Entwicklung eines natur- und kulturlandschaftsverträglichen Tourismus. Am Ende des vom Landschafts-Förderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung e. V. (Brandenburg) getragenen Vorhabens, das für Ende 2007 in Kooperation mit den Büros "BTE Tourismusmanagement, Regionalentwicklung" und "hochC Landschaftsarchitektur" erarbeitet wird, soll ein umsetzbares Konzept vorliegen, das als Grundlage für die Einwerbung weiterer Fördermittel, speziell seitens der EU, dienen kann. Darüber hinaus soll durch eine Kooperation mit dem Naturpark Nuthe-Nieplitz ein kontinuierlicher Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer eingeleitet werden.

    Weiterführende Informationen unter >www.gal-mh.eu
    DBUaktuell, Nr. 1 Januar als >pdf

    Ausblick: Im März 2007 wird eine Delegation aus dem Harbatal zu einem weiteren Austausch erwartet. Vor Ort sollen im Naturpark Nuthe-Nieplitz-Niederung unterschiedliche LEADER-Projekte besucht werden.

    Im Bann der Geweihten

    Von Stephanie Wilhelms, KOSMOS-Verlag

    Ob Jäger oder Waldspaziergänger, diesen Bewohner unserer Wildbahn kennen die Naturfreunde: Das Rotwild.
    Die wohl älteste und beeindruckendste Wildart in unseren heimischen Wäldern, "Der König der Wälder", wurde von dem bekannten Naturfotograf und Autor Burkhard Stöcker mit diesem außergewöhnlichen Bildband gewürdigt, der durch seine atemberaubenden Bilder und unterhaltsamen Texte besticht.
    Auf fesselnde Weise werden der Jahreszyklus, das Leben in der Gruppe, die Geburt der Kälber, die Lebensgemeinschaften mit anderen Wildtieren und die verschiedenen Lebensräume des Rotwildes, wie Gewässer, Hochgebirge, Wald und Steppe, dargestellt.
    Der Autor berichtet voller Faszination von der majestätischen Schönheit dieser königlichen Tiere und macht deutlich, warum wir der größten heimischen Wildart seit Menschengedenken mit Ehrfurcht und Respekt begegnen.

    König der Wälder Burkhard Stöcker
    Der König der Wälder
    Dem Edelhirsch auf der Spur
    Im Reich des Rotwildes

    160 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
    ca. 150 Farbfotos

    €/D 39,90 / €/A 41,10 / sFr 67,-
    ISBN 3-440-10854-6
    KOSMOS Verlag Stuttgart, 2006


    Der Diplom Forstwirt Burkhard Stöcker ist freier Wildbiologe, Fachjournalist und Wildfotograf. Außerdem ist er Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Eberswalde und hat sich durch zahlreiche Beiträge und Fotografien in der jagdlichen und wildbiologischen Fachpresse sowie als Mitarbeiter von Europas größter Jagdzeitschrift "Wild und Hund" einen Namen gemacht.


    Logo Glau Anmerkung: Burkhard Stöcker ist auch ein großer Freund unseres Wildgeheges Glauer Tal. Viele der faszinierenden Fotos sind dort entstanden. Besser als dieser Bildband ist natürlich nur ein tatsächlicher Besuch im Wildgehege, denn leider ist bei uns hier in der Region kein frei lebendes Rotwild zu finden.

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    FlaeminGENein - Mitstreiter gesucht

    Genfood Nein Danke Von >Katrin Greiser

    In Brandenburg befinden sich derzeit über die Hälfte der Gen-Maisflächen Deutschlands!

    Warum eigentlich?

    Biolandwirt Volker Rottstock aus Deutsch Bork hält mit der Initiative "Felder ohne Gentechnik im Fläming" dagegen. Und er sucht noch Mitstreiter. Genauer gesagt, Landnutzer, die ihren Feldanbau und ihre Tierhaltung ohne genverändertes Saatgut betreiben wollen.

    Am Freitag, den 1. September 2006 trafen sich in Deutsch Bork 20 Landwirte um die Anbauregion "Felder ohne Gentechnik im Fläming" offiziell ins Leben zu rufen. An dieser Initiative beteiligen sich momentan 34 konventionell und ökologisch wirtschaftende Landwirtschaftsbetriebe von Görzke bis Dahme und Potsdam bis Wittenberg.

    Die Betriebsgröße der einzelnen Mitstreiter liegt zwischen 4 und 1.570 ha. Sie verpflichten sich in einer freiwilligen Selbstverpflichtungserklärung auf ihren landwirtschaftlichen Nutzflächen kein gentechnisch verändertes Saat- und Pflanzgut einzusetzen. Seit Beginn der Initiative im März des Jahres 2006 ist die Gesamtfläche für die gentechnikfreie Landnutzung auf 12.000 ha angestiegen. Auch Imker und Fischzuchtbetriebe schließen sich der gentechnikfreien Landwirtschaft an. Für die ökologisch wirtschaftenden Bauern ist dies überlebensnotwendig.

    Mit der aktenkundigen Rücknahme der geplanten Gen-Maisflächen in Brück und Welsickendorf bleiben die Landkreise Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming, bis auf ein Versuchsfeld (0,7 ha) in Dahnsdorf, weiterhin GVO-frei. Ein Zeichen dafür, dass die Landwirte im Fläming verantwortungsbewusst mit dem Risiko Gentechnik umgehen und auf faire Nachbarschaft Wert legen!

    Die Initiative "Felder ohne Gentechnik im Fläming" will durch Aufklärung und Information dazu beitragen, dass die Sicherung einer gentechnikfreien Landwirtschaft ein wichtiges Thema in der Region wird. In Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Partnern werden Landwirte und Verbraucher für die Problematik der Gentechnik sensibilisiert. Bei der Initiative können die Filme (DVD) "Leben außer Kontrolle" und "Tote Ernte" für den Biologie- oder Konfirmandenunterricht kostenlos ausgeliehen werden.

    "Unsere Mitglieder haben Punkte in die Landschaft des Fläming gesetzt, in der Hoffnung, dass recht bald eine geschlossene gentechnikfreie Region daraus wird", so Volker Rottstock.
    Selbstverzichtungserklärung
    Die Naturparkverwaltung begrüßt die Initiative und hofft auf weitere Unterstützung

    Die Selbstverpflichtungserklärung als >pdf für weitere Mitstreiter.
    Aktuelle Informationen immer wieder unter >www.flaemingenein.de

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