NUTHE-NIEPLITZ-neu
März 2007

Sehr geehrte Damen und Herren!

Zum Frühlingsanfang ein bunter Strauß Frühjahrsneuigkeiten aus der Nuthe-Nieplitz-Niederung. Heute scheint die Sonne wieder und lässt auf den Frühling hoffen. Die Jahreszeit, in der alles so schön blüht und wieder von Neuem zu wachsen beginnt.


Freuen Sie sich mit uns darauf und lesen Sie hierzu in unserer März - Ausgabe:

  • Aktuelle Beobachtungen der Arbeitsgruppe Ornithologie
  • Einladung zu einer Bilderreise durch den Naturpark
  • Lust auf Frühling!
  • Frühlingsgruß: Gereimte Worte von Prof. Dr. sc. med. Dietrich Arndt
  • Silberreiher in der Nuthe-Nieplitz-Niederung
  • Frühjahrsschnitt für die Kopfweiden
  • Vorsicht Frosch!
  • Pflege- und Entwicklungsplan für den Naturpark
  • Einladung zur Diskussion: Mark Brandenburg - Eldorado für den Genmais?

  • Ich freue mich über Ihre Rückmeldungen, ihre Ausflugstipps und alles, was Sie mir sonst noch mitteilen möchten.

    Viel Spaß beim Lesen und beim baldigen Frühling erleben

    Ihre Sonja Luft


    Aktuelle Beobachtungen der Arbeitsgruppe Ornithologie

    Gänsesäger Von > Dr. Lothar Kalbe
    mit Fotos von > Dr. Rainer Zelinski

    Trotz frühlingshaftem Wetter und Beobachtung der ersten Rückkehrer aus dem Süden konnten im März noch etliche Wintergäste registriert werden.
    Am Blankensee waren Gänsesäger und Zwergsäger in größerer Zahl zu bewundern, die noch vor dem Abflug in die Brutgebiete kräftig balzen. Die Erpel des Gänsesägers tragen jetzt ihr schönes Prachtkleid mit flaschengrünem Kopf und weißer Unterseite, die lachsrosa überhaucht ist.
    Gänsesäger mit BeuteAuch einige größere Gruppen von Seidenschwänzen, mit bis zu 100 Vögeln, wurden in der Nähe der Seebrücke gesichtet. Sie labten sich an den Früchten der Misteln.
    Die meisten nordischen Gänse sind schon abgezogen. Dagegen lassen sich unsere heimischen Graugänse meist paarweise in den Wiesen beobachten.
    Ende Februar rastete eine größere Schar Goldregenpfeifer in den Ungeheuerwiesen. Das ist in diesem Jahr sehr zeitig, da es meist erst Ende März zu auffälligerem Zuggeschehen kommt.

    Der Gänsesäger mit Fisch wurde am 12.03. im Pfefferfließ am Beobachtungs-Turm in Stangenhagen aufgenommen. Der Andere am 13.03. von der Beobachtungsplattform am Riebener See.

    >Seitenanfang


    Momentaufnahmen der Natur - Einladung zu einer Bilderreise durch den Naturpark

    Turmfalke Von >Sonja Luft
    mit Fotos von > Dr. Rainer Zelinski

    "Momentaufnahmen der Natur" ist der Titel der aktuellen Ausstellung des Naturfotografen Dr. Rainer Zelinski. Seine Bilderreise führt durch die abwechslungsreiche Landschaft des Naturpark Nuthe-Nieplitz. Unterschiedlichste Lebensräume werden in ihrer Vielfalt dargestellt und durch stimmungsvolle Aufnahmen lebendig. Dem Betrachter erschließen sich wunderbare Augenblicke des Lebens der Bewohner.

    In der Seenlandschaft präsentiert sich der Eisvogel beim Jagdansitz oder der Fischadler mit seiner Beute im Schnabel. Großer Blaupfeil Durch morgendliche Nebelschwaden zeichnen sich die Umrisse der erwachenden Kraniche an ihrem Schlafplatz in den Flachgewässern ab. Die Röhrichtzone an den Seenufern wird zum Hintergrund, wenn der Haubentaucher beim Balzen und bei der Nachwuchsaufzucht die Blicke auf sich zieht.
    Frösche und Libellen in Nahaufnahmen präsentieren die ganze Schönheit des Lebens an Tümpeln und Seen.

    Seltenes Wollgras und wertvolle Orchideen zeigen sich als Juwelen der Moore und Feuchtwiesen.Flaschen-Stäubling
    In den Laubwäldern erstrahlt das Buschwindröschen als Frühlingsblüher; im Herbst zeigt sich der Flaschen-Stäubling.
    Auf den Heide- und Brachflächen sind Feldhase und Neuntöter zu beobachten.

    Mit der Vielfalt an Aufnahmen entführt Dr. Rainer Zelinski in die faszinierende Welt des Naturraums direkt vor den Toren von Berlin und Potsdam.
    In seinen Bildern hält er den Zauber des Augenblickes fest und vermittelt eine Stimmung, die das in der Natur Erlebbare spüren lässt.

    Seddiner SeeDr. Rainer Zelinski aus Berlin ist langjähriges Mitglied im Landschafts-Förderverein und seit 1994 aktiv auf dem Gebiet der Naturfotografie. Inzwischen ist der Naturpark Nuthe-Nieplitz der Schwerpunkt seiner fotografischen Arbeit geworden.
    Die aktuelle Ausstellung "Momentaufnahmen der Natur" zeigt Lebensräume und deren Bewohner bei uns im Naturpark Nuthe-Nieplitz.

    Zur Eröffnung am Dienstag, den 27. März 2007 um 11 Uhr im Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz, Albert-Einstein-Str. 42-46 in Potsdam, sind alle Freunde der Nuthe-Nieplitz herzlich eingeladen..

    Wer sich nach dem Eröffnungstermin in die Welt der Nuthe-Nieplitz-Niederung entführen lassen will, kann die Ausstellung noch bis Ende Mai 2007 jeweils Montag - Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr besuchen.

    Auch wer die Natur vor Ort hier schon kennt, sollte sich diese Bilder nicht entgehen lassen! Ein kleiner Vorgeschmack findet sich auf der Homepage von Dr. Rainer Zelinski.

    >Seitenanfang


    Lust auf Frühling!

    Lust auf Frühling Von >Gabriele Ewald

    FlämingWalk/Nuthe-Urstromtal "Lust auf Frühling" möchten die am FlämingWalk ansässigen Gewerbetreibenden machen und stecken bereits mitten drin in den Vorbereitungen der 3. Frühlingspartie rund um den FlämingWalk, die am Sonntag, dem 22.April, stattfinden wird.
    An 9 Standorten wird ein bunter Strauß Veranstaltungen geboten werden, die einladen, während einer Tour von Ort zu Ort, den Frühling und die Vielfältigkeit des Landstrichs zu entdecken. Ein Blick in das Programm verrät, dass wirklich für jeden etwas dabei ist: So kommen Naturfreunde bei der Naturwacht-Führung durch den Forst Zinna-Jüterbog-Keilberg ab Konsolkes Wirtshaus in Felgentreu auf ihre Kosten oder bei einer Familienwanderung auf den Weinberg ab Camping-Platz Dobbrikow. Sportlich dagegen beginnt der Tag in Gottsdorf beim 5. Nordic-Walking-Lauf mit Rahmenprogramm; Frühlingshaft - mit einer Blumenausstellung im dortigen Torhaus-Café. Familienspaß verspricht das Traktorfahren in der Klinkenmühle, Angeln und Bootsverleih im Feriendorf "Am Weinberg" oder das große Familien- und Kinderfest mit Pippis Schatzsuche auf dem Landgut Berkenbrück. Gleich nebenan findet der 3. Bäuerliche Heimatmarkt der Pension Bartsch statt und lockt mit deftigen Speisen. ‚Fisch auf den Tisch' heißt es im Café "Die Scheune" unmittelbar am Dobbrikower Bauernsee.

    Viele gute Gründe, sich den 22. April bereits heute schon im Kalender anzustreichen!

    Das ausführliche Programm als >pdf.

    >Seitenanfang


    Frühlingsgruß: Gereimte Worte von Prof. Dr. sc. med. Dietrich Arndt

    Von >Sonja Luft

    Frühling Gerne möchte ich Ihnen, werte Leser, das nachfolgende Gedicht "FRÜHLING AM BLANKENSEE/MARK" von Prof. Arndt zur Kenntnis bringen. Dieser ist seit 1993 Fördermitglied in unserem Verein. Beruflich ist er als Internist, Arbeits- und Umweltmediziner tätig und "nebenbei" schreibt er wunderschöne Gedichte. Einige von ihnen beschreiben nicht nur die Anmut der Region, sondern entstehen auch hier vor Ort, wie auch das Folgende.
    Prof. Arndt hat es am 09. März 2002 in Seeblick am Blankensee geschaffen. Im September 2006 erschien es in seinem neuesten, dritten Gedichtband "Gereimtes Leben". Bereits 2005 war es in der renommierten "Frankfurter Bibliothek des zeitgenössischen Gedichts der Brentano-Gesellschaft Frankfurt/M. mbH" zur Veröffentlichung ausgewählt worden.

    Wir danken Herrn Prof. Dr. Arndt von ganzem Herzen für dieses lyrische Geschenk.

    Frühling am Blankensee/Mark

    Erlen stehn an Ufers Rand,
    Wind spielt in den Zweigen;
    Wellen ziehen hin zum Strand
    Im Takte lust´ger Reigen.


    Ein Entenpärchen fliegt vorbei,
    Dem Himmelsgrau entgegen,
    Erregt und laut ist sein Geschrei. -
    Kühl fällt leis´ der Regen.


    Fernab vernehm´ ich Kranichs Laut,
    Gespannt im Schilf ein Reiher steht;
    Ob er wohl nach dem Frühling schaut,
    Der auch durch seine Sinne geht?


    Im Garten fand ich unter´m Baum
    Das allererste Veilchen klein.-
    Der Lenz beginnt nicht nur im Traum. -
    Ich brach das blaue Blümelein
    Und schenkte es der Liebsten mein!

    9. März 2002
    Aus: Dietrich Arndt "Gereimtes Leben" (2006)

    >Seitenanfang


    Silberreiher in der Nuthe-Nieplitz-Niederung

    Silberreiher Von Dr. Lothar Kalbe

    Auch wenn dieser schmucke, schneeweiße Reiher in Mitteleuropa schon früher gelegentlich nachgewiesen werden konnte, musste man schon nach Südosteuropa reisen, um ihn sicher beobachten zu können, z. B. nach Ungarn an den Kisbalaton oder nach Österreich an den Neusiedlersee, wo einige Brutkolonien bestanden. Seit den 1990er Jahren häufen sich aber auch in Deutschland die Meldungen. Aus Bayern wurde 1993 sogar ein Brutversuch bekannt, und auch in Polen gründete der Silberreiher in dieser Zeit zwei kleinere Brutkolonien.

    In die Nuthe-Nieplitz-Niederung flogen ab 1995 gelegentlich einzelne Vögel ein. Seither wuchs der Bestand stetig an, wobei zu jeder Jahreszeit Einzelne oder kleine Gruppen beobachtet werden konnten. Im Spätsommer und Herbst rasteten schließlich um die Jahrtausendwende bis zu 12 Silberreiher an den Flachgewässern bei Stangenhagen. Erstmalig überwinterte 2005/2006 ein größerer Trupp mit immerhin 16 Vögeln hier, obwohl bei stärkerem Frost alle Seen und die meisten Gräben lange Zeit zugefroren waren, und somit die Hauptnahrung, kleine Fische, nicht erlangt werden konnte. Die Silberreiher "behalfen" sich zusammen mit den etwa gleich großen Graureihern mit der Mäusejagd auf Wiesen.

    Silberreihergruppe In den letzten Monaten stieg der Bestand sogar auf knapp 100 Wintergäste an, die sich an mehreren Schlafplätzen sammelten. So konnten bei der Wasservogelzählung im Januar 98 Silberreiher erfasst werden, im Februar noch 94 und im März mindestens 74. Offensichtlich bietet die Nuthe-Nieplitz-Niederung günstige Überwinterungsmöglichkeiten an den zahlreichen Gewässern mit unzähligen Kleinfischen im flachen Wasser.

    Einer der Silberreiher hat jedoch nicht überlebt. Heinrich Hartong fand die Rupfung von einem Altreiher bei Stangenhagen mit wunderschönen Schmuckfedern, für die früher ein Vermögen gezahlt worden wäre, um der Damenwelt zu huldigen. Vermutlich hatte nun ein Seeadler Gefallen an diesem auffälligen Vogel gefunden!

    Silberreiher im Wasser Woher "unsere" Vögel kommen, weiß noch niemand. Die Hauptbrutgebiete liegen in Südosteuropa, in der Ukraine, in Südrussland, in der Türkei und noch weiter östlich davon, aber etliche Reiher brüteten auch schon in den Niederlanden.
    Ganz augenscheinlich breitet sich der Silberreiher jetzt nach Nordwesten aus. Und, wenn nicht alles täuscht, wird auch in der Nuthe-Nieplitz-Niederung die Art heimisch werden und hier brüten. Möglichkeiten dazu finden sich in den ausgedehnten Röhrichten und Verlandungszonen der Gewässer.

    >Seitenanfang


    Frühjahrsschnitt für die Kopfweiden

    Alte Kopfweiden Von >Sonja Luft

    "Kopf ab" - heißt es nicht ganz bei den Kopfweiden, jedoch ohne kurzen Frühjahrsschnitt geht es nicht. Nur durch den regelmäßigen Schnitt kann der einmal zur Kopfweide gemachte Baum, als solcher erhalten werden.

    Kopfweiden entstanden durch die frühere Nutzung als Kulturpflanze. Meist sind es Korb-Weidenbäume, die entsprechend zur Kopfweide geschnitten wurden. Durch einen Schnitt in einer Höhe von ca. 2 Metern wird der Weidenstamm vollständig abgesägt. An der Schnittfläche treibt der Baum neue Triebe aus. Die Ruten können wiederum zur wirtschaftlichen Nutzung (Korbflechterei) abgeschnitten werden. Im Laufe der Zeit entsteht der eigentliche "Weidenkopf" durch die Verdickung des obersten Abschnitts. Ist die Weide einmal zur Kopfweide geschnitten, muss diese regelmäßig gepflegt werden. Ansonsten treibt der Baum zu große Äste aus und bricht unter der Last zusammen. Der regelmäßige Schnitt, alle 3-5 Jahre, sorgt auch für ein höheres Alter: Im Vergleich zu Weiden, die nicht kultiviert wurden, werden Kopfweiden um ein vielfaches älter. Kopfweiden bieten natürlichen Lebensraum für Fledermäuse, Eulen, Käfer, Libellen und Schmetterlinge. In alten, dickstämmigen Weiden wohnen bis zu 400 Insektenarten. Und nicht zu vergessen, freuen nicht nur wir uns an den Weidenkätzchen als Frühlingsbote, sondern deren Blüte bietet auch für die Bienen die Möglichkeit den begehrten Nektar zu finden.

    Junge Kopfweiden Die in Körzin, neben dem Cafe Kirschbaum, stehenden alten Kopfweiden sind einige der Weiden, die vom Landschafts-Förderverein gepflegt werden. Die ebenfalls dort stehenden jüngeren Kopfweiden wurden vom Landschafts-Förderverein vor 7-8 Jahren gesteckt und kultiviert. Auch beim Wildgehege Glauer Tal wurden zu diesem Zeitpunkt Weiden angepflanzt und als Kopfweiden kultiviert.

    Vom diesjährigen Kopfweidenschnitt sind noch Stecklinge zum Pflanzen von Verblendungen übrig. Wer Interesse hat, kann sich noch bis zum 13. April mit >Maik Marsch in Verbindung setzen.

    >Seitenanfang


    Vorsicht Frosch!

    Grasfrosch Von >Sonja Luft

    Nichts tat sich beim Erscheinen der letzten Ausgabe, doch seit Anfang März stehen auch unsere Amphibienzäune. Einer am Ortsausgang von Rieben in Richtung Zauchwitz und ein Zweiter von Stücken kommend in der "S"-Kurve vorm Ortseingang Fresdorf.
    In Rieben wurden beim Neubau der Straße mehrere Tunnel für die Amphibien eingebaut, die auch unter großem Andrang genutzt werden. Einige Tiere wollen aber auch daneben die Straße überqueren und müssen durch den "Extra-Zaun" abgehalten werden.
    Mehr als 1.000 Frösche, Kröten und Molche konnten inzwischen schon gerettet werden. Hierfür sind unsere beiden Zivildienstleistenden Carsten Fütterer und Jan Brieschke, sowie der FÖJ'ler Sven Schalk von Montag bis Freitag im täglichen Einsatz. "In Rieben passiert immer mehr. Da lohnt es sich richtig hin zufahren", so Carsten Fütterer. In Fresdorf sollte der Zaun schon fast wieder abgebaut werden, da ging es endlich los. Inzwischen sind es allein in Fresdorf ca. 20 Amphibien täglich.

    Erdkröte Der Tag mit den meisten Fröschen war Samstag, der 10. März. An diesem Tag tummelten sich in Rieben 278 Frösche, 3 Kröten und 18 Molche in den dafür aufgestellten Eimern.

    In Fresdorf fand Herr Wernitz am gleichen Morgen 42 Frösche und 3 Kröten. Bei den Fröschen, handelt es sich überwiegend um Gras- sowie einige Moorfrösche.

    Herr Wernitz aus Stücken ist einer der ehrenamtliche Helfer, die am Wochenende den Einsatz an den Amphibienzäunen übernehmen. Er ist schon lange Jahre für den Kreisjagdverband Mitglied bei uns im Landschafts-Förderverein. "Das mache ich gerne. Schließlich bin ich auch sonst engagiert für die Natur. "Als mich Frau Heuer fragte, ob ich das machen würde, war klar, dass ich sofort ja sage, " so Herr Wernitz über seine Hilfe.

    Wir finden den Einsatz großartig und möchten uns an dieser Stelle herzlich dafür bedanken!

    >Seitenanfang


    Pflege- und Entwicklungsplan für den Naturpark

    Logo Naturpark Nuthe-Nieplitz Von >Katrin Greiser

    Ein Fünftel des Naturparks erhielt über das Naturschutzgroßprojekt Nuthe-Nieplitz-Niederung einen im Auftrag des Landschafts-Förderverein entwickelten Pflege- und Entwicklungsplan - kurz PEP. Dieser bildet seit Jahren die Grundlage für Landnutzungs- und Landschaftspflegearbeiten innerhalb des Naturschutzgebietes Nuthe-Nieplitz-Niederung im Naturpark.
    Im Auftrag des Landesumweltamtes Brandenburg soll nun für das gesamte Gebiet des Naturparks ein Pflege- und Entwicklungsplan erstellt werden. Schon in diesem Jahr soll hierzu eine PEP-Vorstudie erarbeitet werden. Inhalt dieser Studie sind Datenrecherchen zu vorhandenen Planungen, die Festlegung des notwendigen Bearbeitungsbedarfs für den PEP und die Erarbeitung eines Leitbildes für die Bereiche Naturschutz, Landnutzung und Erholung. Weitere Informationen hierzu bei der Naturpark-Verwaltung, Katrin Greiser, unter Tel: 033732-50615

    >Seitenanfang


    Mark Brandenburg - Ein Eldorado für Genmais?
    EINLADUNG zur Diskussion
    am 27.03.2007 im Thiedemann-Saal

    Elemente Gentechnologie Von >Elke Seidel

    Vernichtet genmanipuliertes Getreide Arbeitsplätze? Sind genmanipulierte Pflanzen erforderlich? Warum haben Bauern Interesse oder kein Interesse an Gensaaten? Ich will keine Grüne Gentechnik auf meinem Teller - so meinen viele Verbraucher.
    Diese und mehr Fragen sollen gestellt und beantwortet werden. Die Moderation der Veranstaltung hat Jürgen Stich von der MAZ übernommen.
    Am 27.03. diskutieren um 19.00 Uhr im Tiedemannsaal in Beelitz der Geschäftsführer Joachim Weckmann (Märkisch Landbrot GmbH), Herr Volker Rottstock (Biohof Rottstock und Initiative gentechnikfreier Fläming), Herr Jörg Eickmann (Landesbauernverband Brandenburg) und Ulrike Höfken MdB über die Agro-Gentechnik in Brandenburg.

    ? Nach der Veranstaltung wird gegen 21.00 Uhr ein Imbiss gereicht, bei dem Sie erleben können, wie gut gentechnikfreie Lebensmittel aus der Region Potsdam-Mittelmark schmecken.

    Ab 16.00 Uhr können Sie den Film "Leben außer Kontrolle" sehen.

    >Seitenanfang