Newsletter Mai 2006

Sehr geehrte Damen und Herren,

ja, es ist schon wieder ein Monat vergangen und deshalb gibt es wieder aktuelle Informationen aus der Nuthe-Nieplitz-Region und der Arbeit des Landschafts-Fördervereins. Wie draußen in der Natur, hat sich auch bei uns einiges getan und der Newsletter ist ein bisschen länger geworden als der letzte. Falls Sie Anregungen, Fragen, Ideen oder auch eigene kleine Beiträge zu unserem Newsletter haben, können Sie mich unter 03 32 04-4 18 68 oder per e-mail erreichen.
Ihnen ganz viel Freude beim Lesen!

Ihre Sonja Maushardt

In unserem Mai-Newsletter lesen Sie:

  • Das Umweltmagazin Ozon zu Gast - Dreharbeiten im Wildgehege Glauer Tal
  • 15-Jahre LFV NNN e.V.: Herzliche Einladung zum miteinander Feiern
  • Landschaftsspflege - Hilfe für die Kleinen
  • Blesshuhn, Teichhuhn, Sumpfhuhn... - Neues von der Arbeitsgruppe Ornithologie
  • Die Streuobstwiese am Ende der Blüte - Hoffnung auf eine gute Ernte?
  • Projekt des Monats:Engagierte Menschen für unsere Naturparkalleen gesucht!
  • Naturparkwettbewerb: Nuthe-Nieplitz-Schnappschüsse gesucht
  • Sonnenschein & blühende Bäume: Das Frühlingsfest im Ökowerk in Berlin
  • Das Umweltmagazin Ozon zu Gast - Dreharbeiten im Wildgehege Glauer Tal

    Große Kameras und Stative: ein etwas ungewöhnlicher Anblick für unsere Wildtiere und auch für die Besucher des Wildegeheges. Im April war der rbb zu Gast und drehte für das Wissenschafts- und Umweltmagazin OZON zum Thema Beweidung von Offenlandschaften.
    Der Beitrag wird am 24.05.2006 um 21:30 Uhr im rbb Fernsehen unter dem Titel "Rückkehr der Urtiere - Wisent, Elch und Mufflon als Landschaftspfleger" ausgestrahlt.

    DamtierUnd wer lieber "live" in unser Wildgehege schaut, sieht zur Zeit ein paar Hirsche ohne Geweih, denn das Rot- und Damwild wirft seinen Kopfschmuck jährlich im April, bzw. Mai ab. Innerhalb von 4 Monaten wächst dann ein neues, stattliches Geweih nach. Zum Teil sind jetzt schon 10-20 cm nachgewachsen. Es wird als Bastgeweih bezeichnet weil das neue, noch zarte, stark durchblutete Geweih von einer schützenden samtartigen Schicht umgeben ist - der Bastschicht. Beim Rotwild ist der Kopfschmuck im August wieder voll ausgebildet und wird dann "gefegt". Der Hirsch reibt dabei sein Geweih an Bäumen und Sträuchern, um die ausgetrocknete Bastschicht zu entfernen.
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    15-Jahre
    Landschafts-Förderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V.:
    Kommen Sie & feiern Sie mit!

    Steg Wir laden ein und freuen uns über Ihr Kommen am Sonntag, den 18. Juni 2006, in Rieben. Wer früh aufstehen möchte, beginnt das Programm um 8:30 Uhr mit einer naturkundlichen Wanderung der Naturwacht. Nicht verpassen dürfen Sie den Festakt am neuen Beobachtungssteg des Riebener Sees um 11:30 Uhr. Gegen 13:00 Uhr beginnt dann das bunte Naturparkfest auf dem Sportplatz in Rieben. Unser Festprogramm und einige Attraktionen Festes finden Sie ab Anfang Juni auf unserer Homepage.
    Weitermailen, weitersagen, Familie, Freunde und Bekannte mitbringen ist durchaus erwünscht. Wir freuen uns auf Sie! Weitere Infos gibt es natürlich auch bei uns im Naturschutzzentrum in Stücken,
    Tel. 03 32 04 - 4 23 42 oder info@foerderverein-nuthe-nieplitz.de
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    Landschaftspflege - Hilfe für die Kleinen

    Mulchen Es ist Frühling: alles wird grün und wächst was das Zeug hält. Damit ist jetzt auch die Zeit gekommen unsere noch jungen Anpflanzungen besonders zu hegen. Auf über 10 ha Ackeraufforstungen und 3 km Feldhecke laufen deshalb derzeitig Pflegemaßnahmen, um unsere kleinen Pflanzen vor den schnellwachsenden Gräsern zu schützen. Die Gräser als "Konkurrenzvegetation" der Bäume werden durch Mulchen kurz gehalten. Damit wird den Bäumen ein Konkurrent in Bezug auf Licht und Wasser genommen und ein Überwachsen verhindert.
    Doch nicht nur neue Anpflanzungen, sondern auch Wanderwege, wie der Rundwanderweg Stangenhagen und der Ortholan-Rundwanderweg werden durch den Landschafts-Förderverein gepflegt. Deshalb freuen wir uns auch über Ihre Informationen, falls Ihnen af diesen Wegen beim Spazieren etwas auffält.
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    Arbeitsgruppe Ornithologie: Blesshuhn, Teichhuhn, Sumpfhuhn und viele Hühner mehr

    Blässhuhn Kaum sind die internationalen Wasservogelzählungen hinter sich gebracht, ist unsere Arbeitsgruppe Ornithologie weiter unermüdlich unterwegs im Naturpark. Diesmal geht es um die Rallenerfassung. Und das funktioniert folgendermaßen: Das Gesamtgebiet wird aufgeteilt, so dass jeder der Ornithologen seinen eigenen Bereich hat. Dieser ist natürlich genauestens kartiert. Und in diesen abgegrenzten Gebieten geht es nun darum das Vorhandensein und die genaue Anzahl der Blesshühner, Teichhühner, Sumpfhühner, Tüpfelsumpfhuhn, der Wiesenralle und noch weiterer Rallenarten mehr zu erfassen.
    Die Auswertung und der Bericht des Vorsitzenden der Arbeitsgruppe, Herrn Dr. Kalbe, bekommen die Naturparkverwaltung und das Landesumweltamt Brandenburg zur Verfügung gestellt, um diese dann im Rahmen der SPA Vogelerfassung nutzen zu können.
    Diese und viele andere, durch die Arbeitsgruppe Ornithologie initiierten, Zählungen bilden die Grundlage für die Unterschutzstellung unserer Region als Europäisches Vogelschutzgebiet. Homepage der AG Ornithologie
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    Streuobstwiese: Am Ende der Blüte - Hoffnung auf eine gute Ernte?

    Käfer Nachdem die Kirsch- und Birnenbäume gerade verblühen, sind die Apfelbäume noch herrlich anzuschauen. Ein Ausflug auf unsere Streuobstwiese lohnt sich noch immer! Damit die Ernte auch wirklich gut werden kann, sorgen die Schafe von der Schäferei Ritter und Köhler für die richtige Düngung. Und auch die fleißigen Bienchen der Imkerei Brause fliegen wieder. Herr Brauße hat auf unsere Bitte extra noch ein paar Völker mehr auf die Streuobstwiese gebracht. Wenn nun ab und an auch ein wenig Regen fällt und die Schafskälte ohne schlimmeren Frost an uns vorüberzieht, dann kann es mit der Ernte eigentlich nur noch gut werden.
    Auch jetzt haben Sie noch die Chance Pate zu werden und Ihren Baum von der Blüte bis zur vollen Reife zu erleben. Lust bekommen? Was darf's denn sein? Äpfel, Birne, Kirsche, Pflaume oder Zwetschge? Bitte geben Sie die gewünschte Sorte als Betreff an und für 25 €/Jahr pro Baum können Sie ihre eigenen Früchte ernten ...einfach per Email an r.schmidt@foerderverein-nuthe-nieplitz.de - und ihre Postanschrift nicht vergessen. Dankeschön!
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    Projekt des Monats: Alleenpaten (nicht nur) für unsere Naturparkalleen gesucht

    Allee Wir wollen Sie aufrufen Alleenpate zu werden! Denn unsere Alleen sind ein einzigartiges Kulturerbe, das erhalten werden sollte. Als Mitglied in der Schutzgemeinschaft Brandenburger Alleen war der Landschafts- Förderverein Ende März bei der Vollversammlung in Berlin. Dort wurde die Alleenbilanz des Landes Brandenburg vorgelegt - und diese ist sehr erschreckend:
    Im Jahr 2004 wurden an Bundes- und Landesstraßen 6.629 Bäume gefällt und nur 3.287 wieder nachgepflanzt. Das Nachpflanzdefizit für die Jahre 2001-2004 beträgt insgesamt 6.231 Bäume, wenn man das Nachpflanzverhältnis 1:1 anstrebt. Für das Jahr 2005 lagen zu diesem Zeitpunkt noch keine Zahlen vor. Kein gutes Ergebnis finden wir, vor allem wenn man bedenkt, dass ein älterer Baum viel mehr für die Umwelt leisten kann, als ein frisch gepflanzter Baum. Und es sind keineswegs nur die Fällungen, welche den Alleenbestand gefährden, sondern auch falsche oder gar keine Pflege, Streusalz, Anfahrschäden und Mahdschäden stellen Gefahrenpunkte dar.

    Kampagne "Deutsche Alleen - durch nichts zu ersetzen"

    Wir möchten uns deshalb der Kampagne "Deutsche Alleen - durch nichts zu ersetzen" des Bundesumweltministeriums anschließen; nähere Infos zur Kampagne unter www.alleen-fan.de. Hierzu möchten wir die vorhandenen Alleen in unserem Naturpark besonders ins Auge nehmen und gemeinsam schützen. Dafür brauchen wir aktive Menschen, die ein Herz für unsere Alleenbäume haben und sich regelmäßig ein wenig Zeit nehmen wollen, um Veränderungen an "ihrem" Alleenbestand zu dokumentieren.
    Der Landschafts-Förderverein wird eine Arbeitsgruppe Alleenbäume einrichten, deren Auftrag der Alleenschutz in unserem Naturpark sein wird. Gemeinsam sind wir uns sicher, dass wir unsere Alleen erhalten und schützen können und vielleicht auch die eine oder andere neue Allee entstehen lassen können. Haben Sie Interesse? Oder kennen Sie jemanden, der sich gerne für Bäume einsetzt? Dann senden Sie doch bitte einfach ein Email an p.koch@foerderverein-nuthe-nieplitz.de. Wir freuen uns über viele Baumpaten, die sich engagieren! Natürlich auch außerhalb unseres Naturparks: in Brandenburg oder auch im gesamten Bundesgebiet.
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    Nuthe-Nieplitz-Schnappschüsse gesucht

    Kraniche Noch bis zum Ende des Jahres 2006 läuft erneut ein Fotowettbewerb im Naturpark Nuthe-Nieplitz. Alle Amateur- und Berufsfotografen sind aufgerufen, unter dem Motto "Natürlich Naturpark Nuthe-Nieplitz!" auf Foto-Safari in die Region zu ziehen. Die Palette der Motive kann vielfältig sein. Sie sollten ausdrucksstark Typisches aus dem Natur- und Lebensraum im "märkischen Zweistromland" widerspiegeln.
    Jeder Teilnehmer kann bis zu drei großformatige Fotos einreichen, die im Januar 2007 von einer Jury bewertet werden. Den Siegern winken attraktive Preise und alle Fotos haben die Chance, in einer Wanderausstellung und in Publikationen über die Region veröffentlicht zu werden. Detaillierte Informationen zu den Formvorgaben des Wettbewerbs bekommen Sie auf Anfrage unter (033 732) 50 610 zugesandt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß auf Ihren Entdeckungstouren und für Ihre Schnappschüsse eine gute Treffsicherheit!
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    Sonnenschein, blühende Bäume, viele Kinder und strahlende Gewinner - das Frühlingsfest im Ökowerk in Berlin

    Fuchs und Dachs sind der Hingucker und natürlich auch Hinfasser für Groß und Klein am Stand des Naturparks Nuthe-Nieplitz und des Landschafts-Fördervereins beim Frühlingsfest im Ökowerk am ersten Sonntag im Mai in Berlin. Und als Vorgeschmack aufs Vermostungsfest am 30.09. gibt's leckeren Streuobstwiesenapfelsaft zum Probieren. Der schmeckt so lecker, dass wir doch glatt 2 neue Baumpaten gewinnen können. Ein kleiner Erfolg für den Erhalt der Streuobstwiese am Blankensee. Viele Fragen und große Augen gibt es beim Probieren der Spurenkiste. Gemeinsam mit Norbert Thäle von der Naturwacht werden die Tierspuren im Sand den vorhandenen Geweihen zugeordnet. Neues hinzuzulernen gibt es, zum Beispiel, dass die Hirsche ihren Kopfschmuck einmal im Jahr abstoßen und dass es auch den Schwarzstorch gibt und das der Naturpark Nuthe-Nieplitz doch praktisch vor der Haustür liegt. Die halbstündige Präsentation mit vielen Bildern und Veranstaltungstipps macht Lust darauf das schöne märkische Zweistromland kennen zu lernen oder wieder zu besuchen. Und am Ende des Tages gibt es noch drei glückliche Gewinnerinnen des Glau-Preisausschreibens: Sie haben eine Jahreskarte fürs Wildgehege gewonnen!

    Gewinner Unser Fazit: Ein rundum gelungener Sonntag voller Sonnenschein, lachender Gesichter und am Naturschutz interessierte Menschen. Und wir werden wiederkommen: zum nächsten Frühlingsfest, zum Herbstfest und auch mal zwischendurch, denn vom tollen Ökowerk und der Ausstellung "Wasserleben" haben wir leider nichts gesehen. Ausführliches Programm und Infos zum Ökowerk unter www.oekowerk.de
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